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25. September 2017
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    Merkblatt zur Überleitung in die neuen Pflegegrade

Sebstverständlich stehen Ihnen ab dem 01.01.2017 Ihre Pflegeleistungen wie gewohnt zur Verfügung. Die Überleitung Ihrer Pflegestufe in den neuen Pflegegrad erfolgt für Sie auf Grundlage de gesetzlichen Überleitungsregelung ganz automatisch - ohne dass Sie oder jemand anderes etwas tun müssen:

 

Bis 31.12.2016Ab 01.01.2017* ohne eingeschränkte Alltagskompetenz Ab 01.01.2017* mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 0 (unterhalb I)-Pflegegrad 2
Pflegestufe IPflegegrad 2Pflegegrad 3
Pflegestufe IIPflegegrad 3Pflegegrad 4
Pflegestufe IIIPflegegrad 4Pflegegrad 5
Pflegestufe III - HärtefallPflegegrad 5Pflegegrad 5

 *Im Zuge der Überleitung erfolgt keine Einstufung in den Pflegegrad 1.

 

 

Ihren neuen Pflegegrad haben wir Ihnen im anliegenden Schreiben mitgeteilt. Nachstehend geben wir Ihnen weitere Informationen zu Ihren Ansprüchen.

Entlastungsleistungen (bis 31.12.2016 zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen)
Bis Ende 2016 gab es für diese Leistung zwei Leistungsbeträge, monatlich bis zu

  • 104,00€ (Grundleistung) oder
  • 208,00€ (bei einer im erhöhten Maße eingeschränkten Alltagskompetenz).

Ab 01.01.2017 steht Ihnen für die Erstattung anerkannter Entlastungsleistungen ein einheitlicher Leistungsbetrag von bis zu 125,00€ pro Monat zur Verfügung. Eine Erhöhung des Leistungsbetrages erfolgt auch bei einer im erhöhten Maße eingeschränkten Alltagskompetenz nicht mehr.

Bestandsschutz
Die sich in einigen Fällen ergebende Differenz wird generell durch die Erhöhung der Leistungsbeträge für die Pflegesachleistungen und das Pflegegeld aufgefangen. Sie erhalten somit insgesamt nicht weniger Leistungen als vor dem 01.01.2017. Sollte die neue Regelung dennoch zu einem geringeren Leistungsanspruch führen, gewähren wir Ihnen einen Zuschuss in Höhe der Differenz. Dies geschieht ganz automatisch, ohne dass Sie tätig werden müssen.

Pflegesachleistungen
Die Aufwendungen für Pflegeeinsätze durch IhrenPflegedienst (häusliche Pflegehilfe) werden auch 2017 wie gewohnt bis zum Erreichen des Höchstanspruches von uns übernemmen. Ligen die KOsten des Pflegedienstes unterhalb des Höchstanspruches und werden Sie zusätzlich von einer privaten Pflegeperson (z.B. Ehepartner, Kinder, Fruende, Nachbarn) gepflegt, zahlen wir Ihnen wie bisher noch ein anteiliges Pflegegeld aus.
Wenn Sie zusätzlich noch die Hilfe einer Tages-/Nachtpflegeeinrichtungen nutzen, tragen wir die pflegebedingten Aufwendungen ebenfalls wie bisher bis zum Höchstanspruch.

Die Höhe Ihrer Höchstansprüche ab 2017 können Sie aus der tabelle am Ende dieses Mrkblattes entnehmen.

Pflegegeld und Beratungsbesuch
Wenn Sie Ihre Pflege ohne die Hilfe eines Pflegedienstes sicherstellen zahlen wir Ihnen für die Hilfe durch eine private Person (z.B. Ehepertner, Kinder, Freunde, Nachbarn) ein monatliches Pflegegeld aus. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass Sie regelmäßig Beratungsbesuche durch einen Pflegedienst durchführen lassen. Ab 01.01.2017 müssen Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 und 3 pro Jahr 2 Beratungsbesuche in Anspruch nehmen. Diese sind so zu verteilen, dass in jedes Halnjahr (01.01.- 30.06 und 01.07. - 31.12.) jeweils ein Beratungsbesuch fällt.

Pflegegrade 4 und 5 pro Jahr insgesamt 4 Beratungsbesuche in Anspruch nehmen. Diese sind so zu verteilen, dass in jedes Quartal (01.01 - 31.03. und 01.04. - 30.06. und 01.07 - 30.09. und 01.10 - 31.12.) jeweils ein Beratungsbesuch fällt.

Die Termine vereinbaren Sie mit einem Pflegedienst Ihrer Wahl. Selbstverständlich tragen wir die Kosten (23,00€ bzw. 33,00€ je Besuch)